Budapest entdecken …

Budapest entdecken …

Natürlich kommt es immer darauf an, was ihr gerne sehen möchtet, wie viel Zeit ihr habt und wofür ihr Euch interessiert, aber vielleicht passt ja eine der Varianten zu Euren Plänen.

Für eine meiner Empfehlungen solltet ihr ein bisschen Kondition mitbringen, einen Plan lesen oder mit Eurem Navi nicht nur im Auto umgehen können und schon geht es los, die andere ist für all jene, die wenig Zeit haben, nicht gerne gehen, aber doch bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zumindest ein Foto schießen möchten.

Variante 1: 
Nur ein bis zwei Tage zur Verfügung und gehen ist Euch ein Gräuel

All jene, die nur einen Tag in der Stadt verbringen können, sind wahrscheinlich mit einem Hop On Hop Off Bus gut bedient, auch all jene, die eben nicht so gerne zu Fuß unterwegs sind.

Budapest, die Stadt der Bäder

Einfach Ticket lösen, in den Bus einsteigen und schon wird man – noch dazu mit vielen Informationen, meistens auch in Muttersprache erhältlich – zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gebracht.

Das Gellert-Bad

Bei all jenen, die euch mehr interessieren, einfach aussteigen, ansehen und dann den nächsten Bus nehmen und weiterfahren. Fast in allen Städten gibt es dieses System, das man auch gut dazu nutzen kann, um einmal einen generellen Überblick über die Stadt zu bekommen.

Die große Markthalle

Aber kennen lernen, richtig kennen lernen kann man eine Stadt auf diese Weise eigentlich nicht (obwohl man dann alle Bilder und Selfies für einen schönen Artikel oder für das Familienalbum schon zusammen hat).

Das Parlament bei Nacht

In Budapest gibt es für diese Art Tour noch eine Einmaligkeit: mit dem Bus kann man sogar wie ein Schiff in der Donau fahren. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr hier: www.ohb.hu/programs/riverride/index.de.html

Variante 2: Nutze öffentliche Verkehrsmittel und deine Füße

Es gibt kaum eine bessere Methode, um auch einiges abseits der eingetretenen Touristenpfade zu entdecken. Natürlich fängt man auch hier mit den Hauptsehenswürdigkeiten an, aber schon dabei kann man oft auch das eine oder andere Verborgene am Weg dorthin entdecken. Oft nimmt man den Weg dann doch anders, oder ganz simple – man verläuft sich, entdeckt Neues, Unbekanntes.

Budapest

Vielleicht kann man diese Variante auch nicht in allen Städten durchführen, aber für Prag, Wien und Budapest ist sie unbedingt empfehlenswert. Doch bleiben wir einmal bei Budapest.

Budapest entdecken

Um Variante 2 möglichst bequem durchführen zu können, solltet ihr folgendes gleich bei der Planung beachten:

1. Anreise:

Obwohl ich immer eine überzeugte Autofahrerin gewesen bin (allein des Gepäcks wegen – man gebe mir einen Kofferraum, ich werden ihn voll füllen, egal wie lange die Reise dauert), werde ich in letzter Zeit mehr und mehr zum Anhänger öffentlicher Verkehrsverbindungen.

Im Szecheny-Bad

Meistens zeichnen sie sich durch einen unschlagbaren Preis im Vergleich zu einer Autofahrt oder dem Flugzeug aus und wenn es mit Bus oder Bahn auch etwas länger dauert, es gibt außer dem Preis noch einen entscheidenden Vorteil: man kann lesen, arbeiten, seinen Gedanken nachhängen, schlafen, die Gegend betrachten, Musik hören und von mir aus auch Video spielen, sprich: Konzentration auf die Straße und das Fahren fällt weg.

Im Budapester Zoo

Und das ist gut so. Budapest z.B. ist mit der Sparschiene der Bahn ein echtes Schnäppchen (diesmal war ich mit der Bahn unterwegs), aber auch der Bus kann sich durchaus von Preis und den Verbindungen sehen lassen.
Weitere Informationen und Buchung: www.oebb.at oder www.flixbus.at

2. Unterkunft:

Wählt ein Hotel in der Nähe einer U-Bahnstation oder eines Verkehrsknoten-Punktes. Für Budapest kann ich z.B. das Novotel Danube empfehlen.

Der Heldenplatz in Budapest

Es liegt auf der ruhigeren Seite der Stadt – in Buda – und bietet einen wunderbaren Blick auf das Parlament auf der anderen Seite der Donau. Und es ist nur eine paar Gehminuten vom Batthany-tér entfernt, von wo die rote Metrolinie Nr. 2 wegfährt und den Fahrgast unter der Donau schwuppdiwupp nach Pest bringt, wo man am Deák ter die nächste Linie (zB zum Tiergarten, Stadtwäldchen oder dem Sezenchy Bad) nutzen kann.

Die Oper in Budapest

Die Straßenbahnlinien 19 und 41 bringen dich zum Gellert Hügel (und natürlich zum Bad) und der großen Markthalle oder zu den Bahnhöfen Déli und Keléti.

Budapest - beim Parlament

Novotel Budapest Danube
1027 Budapest, Bem Rakpart 33-34
Tel: + 36 1 458 49 00 oder +36 1 458 49 64 (Mrs. Edina U. Varga)
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.novotel.com/de/

3. Kauft Euch eine Budapest Card

Diese gibt es in unterschiedlicher Dauer: 24, 48 und 72 Stunden. Auf der Rückseite die Zeit des ersten Einsatzes vermerken, unterschreiben und los geht es…

Die Basilika des Heiligen Stefan

Die Card kostet im Moment je nach Laufzeit zwischen 17 und 33 Euro, inbegriffen ist aber nicht nur der öffentliche Verkehr in Budapest (Bus, U-Bahn und Tram, sondern auch etliche Eintritte in Museen, zum Teil komplett frei oder vergünstigt, auch der Eintritt in den Zoo ist billiger, ein Eintritt in ein Thermalbad sowie auch geführte Touren durch die Stadt.

Hmmmm, die Strudel vom Strudelhaus ...

Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen – die Card ist echt ihr Geld wert, allein, weil man sich um kein Ticket bei den Verkehrsbetrieben mehr zu Kümmern braucht.

... und ein kleines Stelzerl im Pest Buda

Hier gibt es mehr Info und Buchungsmöglichkeit für die BudapestCard: https://budapest-card.com/en/

4. Macht eine Stadtführung

Wenn ihr euch für Sehenswürdigkeiten und Kultur interessiert, würde ich auch noch eine kleine Stadtführung gleich zu Beginn empfehlen.

Macht einen Abstecher ins Bermuda-Eck von Budapest zum Spiler

So bekommt man (z.B. bei der Highlight-Führung in vier Stunden) einen gewissen Überblick und kann sich dann besser seine eigene Touren zusammenstellen

5. Tja und dann geht's los

Was ich in Budapest alles gesehen und gefunden habe und warum ich unbedingt noch einmal kommen muss, erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen. Ich bin mir sicher, für Euch ist auch etwas dabei …

Die Kettenbrücke bei Nacht

Eines soll allerdings zum Schluss nicht verschwiegen werden: Ich bin hundemüde, die 8-10.000 Schritte, die täglich für die Gesundheit empfohlen werden, habe ich locker täglich geschafft. Ein neues Paar Schuhe ist auch angesagt, aber das ist mehr der Qualität der Deichmann-Schuhe und dem Regen geschuldet.

Die Fischerbastei - auch bei Regen schön

 Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten, das Hotel und noch einige gute Restaurant-Tipps gibt's soon auf www.ask-enrico.com. Schaut öfter mal vorbei.

Hévíz – Stadt des warmen Wassers
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile ….
 

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