Kobersdorf - Enricos Reisenotizen

Enricos Reisenotizen

Reisen, Reisen, Reisen, andere Länder und Menschen kennen lernen. Wir berichten über unsere ganz persönlichen Reiseerlebnisse und laden Sie ein mit uns neue Destinationen zu entdecken

Ein Nestroy bei den Schloss-Spielen in Kobersdorf

Intendant Wolfgang Böck lud diesmal zur Pressekonferenz in die KunstModeDesign-Schule in der Herbststraße und das war wieder einmal kein Zufall …

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Es war der Holunder-Wein…

Bei einem Glaserl hervorragenden burgenländischen Festspiel-Wein und einem Rauchfleisch-Croissant (leider waren die Pogatscherl schon ausverkauft) begann ein wunderschöner Sommertheater-Abend in Kobersdorf…

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Arsen und Spitzenhäubchen

Das wird wieder ein Fest in Kobersdorf. In die Messe Wien, wo derzeit die Proben für die Komödie von Joseph Kesselring stattfinden, lud Intendant Wolfgang Böck mit seinem Team zur Pressekonferenz.

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Die 3K und Lachen ohne Ende

Kultur, Kulinarik und Kobersdorf: Bei den Schloss-Spielen finden diese drei K's wieder einmal zusammen. Wer einen wahrlich unterhaltsamen Abend verbringen möchte, sollte – nein, muss – sich ganz schnell Karten besorgen.

Otello darf nicht platzen, eine Komödie von Ken Ludwig, wurde heuer von Intendant Wolfgang Böck auf den Spielplan gesetzt und dieses Stück, das vom 5.-31.7.2016 in Kobersdorf von jeweils Donnerstag bis Sonntag gezeigt wird, garantiert Lacher ohne Ende.

Intendant Wolfgang Böck begrüßt das Publikum

Der Inhalt ist schnell erzählt: Der Operndirektor von Cleveland erwartet den italienischen Startenor Tito Morelli, den er für einen Auftritt in seinem Opernhaus engagiert hat, um den Otello zu singen, doch dieser kommt und kommt nicht. Als er endlich mit seiner, nicht zu Unrecht eifersüchtigen Gattin erscheint, ist man zwar glücklich, den Sänger hier zu haben, doch der Star ist schwierig. Anscheinend hat er bei der Anreise viel zu viel gegessen (den Grund dafür erklärt seine Ehefrau) und nun kämpft er mit Magenweh und Blähungen.

Max und seine angebetene Maggie

Max, dem Assistenten des Direktors, wird aufgetragen ihn nicht aus den Augen zu lassen, doch der Star ist schwierig zu betreuen. Mit einigen Überredungskünsten und ein paar Pillen schafft es Max, Morelli ins Land der Träume zu schicken.

Wolfgang Böck und Gerhard Kasal bei der "Übungsstunde" (Foto © Wolfgang Voglhuber)

Die nächste Katastrophe nimmt ihren Lauf: anscheinend waren es der Tabletten zu viele. Tito, der Göttliche wacht von seinem Nickerchen nicht mehr auf – Ersatz wird gesucht. Das ist die große Chance von Max, der seit langem von einer Sängerkarriere träumt und die Rolle auch einstudiert hat. Eine kleine Übungssession mit dem Meistersänger hat ihm anscheinend das notwenige Selbstvertrauen gegeben, sein Auftritt als Otello gelingt, das Publikum ist begeistert und jubelt dem falschen Tito Morelli zu.

Wolfgang Böck und Gerhard Kasal - Wer ist der richtige und wer ist nun der falsche Otello? (Foto © Vogus)

Damenbesuche in seiner Hotelsuite (Maggie, die Tochter des Direktors, Diana, die Desdemona des Abends, aber auch Julia, die Vorsitzende der Cleveland Opera Gesellschaft) könnten den Betrug noch auffliegen lassen. Außerdem ist auch noch die Leiche des richtigen Tito Morelli verschwunden und dann ist noch dieser Irre, der als Otello verkleidet von der Polizei gejagt wird, da er unbedingt ins Opernhaus eindringen wollte …

Kasal, Böck, Schleyer, Futterknecht, Roll, Jung, Kramer, Braunshör (Foto © Vogus)

Das Ensemble ist wieder in Höchstform! Erich Schleyer, einst ein unvergesslicher Frank N Furter in der Rocky Horror Show, gibt den cholerischen Direktor der Cleveland Opera, dessen Nervenkostüm nicht nur vom Sängerstar, sondern auch von seiner Tochter immer wieder herausgefordert wird. So gilt seine Sorge nicht nur seiner Karriere, dem Opernhaus, sondern auch immer wieder seiner Tochter, die so richtig schön auf seiner Nase herumtanzt.

Gerhard Kasal und Erich Schleyer (Foto © Wolfgang Voglhuber)

Unterstützt in all seinen Bemühungen wird der durch Max, seinen Assistenten, der von Gerhard Kasal köstlich gespielt wird. Kasal steht dem Intendanten im italienischen Akzent als Morelli-Kopie in nichts nach. Allein die Lockerungsübungen der Beiden bei der kleinen „Übungsstunde" zwischen Startenor und Sangesnovizen sind eine Herausforderung für die Lachmuskeln. Überzeugend wie Gerhard Kasal den verkrampften, unsicheren, unterdrückten, unglücklich verliebten Max spielt und dann – zumindest teilweise – als Star und Otello auf die Bühne zurückkehrt.

Wolfgang Böck und Erich Schleyer (Foto © Vogus)

Herrlich auch seine „Verlobte" (die Herrschaften sind sich nicht ganz einig) und Tochter des Direktors Maggie, die wiederum Tito Merelli anhimmelt und gar nicht sieht, was sie eigentlich an ihrem Max hätte.

Wolfgang Böck und Anna Kramer (Foto © Wolfgang Voglhuber)

Den italienischen Star gibt – wie könnte es anders sein – der Intendant der Schloss-Spiele persönlich. Fast hätten wir ihn in seinem Bühnen-Outfit nicht erkannt. Perfekter italienischer Akzent und eine Gelenkigkeit in den Knochen (wie bereits vorher geschildert), die mir jedes Mal Bewunderung abringt, und die Lacher immer wieder auf seine Seite bringt. Ein perfekter Star mit all seinen Ecken, Kanten und seiner Überheblichkeit, der aber auf der andern Seite Verständnis für den armen und unterdrückten Max zeigt und ihm bei der Stimmentwicklung hilft (eine der vielen köstlichen Szenen) und auch seine Ehefrau liebt, aber bei den Damen (und beim Essen und Trinken) leider nicht immer nein sagen kann.

Wolfgang Böck und Gertrud Roll (Foto © Wolfgang Voglhuber)

Allein die Szene, in der er Max zeigt, wie man als Star über die Bühne stolziert, ist einen Besuch der Vorführung wert.

Hier liegt der Star noch am Bett - Böck, Kramer, Roll, Braunshör (Foto © Vogus)

Köstlich auch Marie-Therese Futterknecht als Gattin von Tito Merelli, auch ihr nimmt man die eifersüchtige Italienerin ohne Probleme ab, Sarah Jung als Diana versucht den Opernstar als Karrierebooster zu nutzen und Gertrud Roll ist eine überzeugende Vorsitzende der Cleveland Opera Gesellschaft. Ziemlich genauso kann es schon mal in der Organisation zugehen.

Der Star und seine Gattin - Wolfgang Böck und Marie-Therese Futterknecht (Foto © Vogus)

​Keineswegs vergessen möchte ich Alexander Braunshör als Pagen, der sich ebenfalls als Opernfreund outet.

Das Bühnenbild erstrahlt dann im Dunkeln in wunderschönen Farben...

Toll das Bühnenbild und die Lichtgestaltung von Erich Uiberlacker, manche mögen es vielleicht ein bisschen kitschig finden, aber für mich passt es einfach genau so. Im Prinzip findet das ganze Geschehen in der Hotelsuite des Stars statt, die ziemlich spartanisch eingerichtet sind, ein Bett, eine Bank, aber dann wird mit Spiegeln bei den Türen gearbeitet und mit viel Licht und genau das macht die Stimmung aus. Wenn dann noch die Bögen des Schlosses in blau ausgeleuchtet werden – einfach schön.

Assistent Max, der Herr Direktor und seine Tochter

Auch die Inszenierung von Michael Gampe und die Kostüme von Gerti Rindler-Schantl überzeugen. Alles in allem ein wunderbarer Abend, den wir sehr genossen haben und uns schon auf das nächste Jahr freuen.

Kulinarik

Auch die Kulinarik soll nicht vergessen werden: Gönnen Sie sich vor dem Theaterabend einen Besuch (Reservierung unbedingt notwendig!) im Restaurantzelt Horvath. Es empfängt Sie auch hier eine kompetente und sehr freundliche Truppe, die fantastisch aufkocht.

Das Restaurant Horvath lädt ins Zelt-Restaurant

Wir haben uns für das dreigängige Menü entschieden: schon der Gruß aus der Küche mit einem köstlichen Aufstrich, grünen und schwarzen Oliven, Butter und drei verschiedenen knackigen Brötchenvarianten erfreute.

Fast wäre ich nicht zum Fotografieren gekommen - die Hälfte der Vorspeise ist hier bereits verspeist ...

Als Vorspeise folgten Miniparadeiser mit Mozarella im Glas mit einer (Senf-Balsamico?) Sauce und frischen Sprossen.

Einfach köstlich: das Beiried und die Pfeffersauce (und die Eierschwammerl musste ich auch noch schnell probieren... hmmmm)

Dann die große Auswahl der Hauptgänge am Buffet: Gebratenes Schweinsfilet mit Eierschwammerlsauce, rosa gebratene Rinderbeiried, Zanderfilet vom Rost mit Kräuterbutter, gekochter Tafelspitz mit Apfelkren, rosa gebratene Entenbrust, gegrilltes Maishähnchenbrüstchen, Lasagne a la Italia, dazu verschiedene Gemüse (unter anderem knackig gekochte Fisolen) und Beilagen und Salat vom Buffet.

Immer wieder ein Genuss: Der Zander ...

Wir haben uns für den Zander, das Rinderbeiried und den Tafelspitz entschieden und waren voll begeistert, außerdem möchte ich auch noch den knackigen Salat und einen hervorragenden Gurkensalat nicht unerwähnt lassen.

Ein seitlicher Blick auf die Dessert-Köstlichkeiten, die der Nachwuchs ganz charmant präsentierte ...

Auch das Dessertbuffet hat uns nicht enttäuscht. Machen Sie keinesfalls den gleichen Fehler wie ich und bitten Sie um eine ganz kleine Portion vom Schokomousse – ich empfehle eher das Gegenteil. Mit frischen Früchten kombiniert – ein Traum, aber auch die Profiteroles und das Tiramisu waren ausgezeichnet. Zur Auswahl standen noch Topfen-Joghurtnockerln mit Fruchtsaucen, die Schokomousse gab es mit dunkler und weißer Schokolade, Panna cotta, frischer Obstsalat und die hausgemachten Crèmeschnitten über die wir bereits einmal begeistert berichtet haben

Im Garten des wunderschönen Schlosses

Fazit: Ein ganz toller Sommerabend, bei dem einfach alles passte. Und da ein leichter Wind auch noch die Hitze erträglich machte, müssen wir uns auch beim Wettergott bedanken. Einfach Sommertheater wie es sein soll

Otello darf nicht platzen
Schloss-Spiele Kobersdorf
Schloss Kobersdorf
7332 Kobersdorf, Prof. Martha-Bolldorf-Platz 1 (ehemalige Schlossgasse 1)
www.schlossspiele.com

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Südamerikanischer Flair in Kobersdorf

Bei den Schloss-Spielen Kobersdorf gibt man heuer erstmals eine Komödie von Eugène Labiche. Trotz sommerlicher Hitze bringt Intendant Wolfgang Böck als südamerikanischer Cousin des betrogenen Ehemannes Feuer in das Stück. 

Die Kobersdorfer Schlossspiele sind mein besonderer Liebling der Sommerfestivals. Vielleicht liegt es an der Größe, vielleicht am schönen Schloss, vielleicht an der Freundlichkeit der Menschen. Ganz sicher liegt es am Intendanten und Schauspieler Wolfgang Böck, der sich auch dieses Jahr wieder eine Paraderolle ausgesucht hat. Ein Auftritt, den man sehen muss. Aber der Reihe nach.

Konstanze Breitebner und Wolfgang Böck

Am – angeblich – heißesten Tag des Julis (wer weiß, was noch kommt) machten wir uns nach Kobersdorf auf. Der Preis des Monsieur Martin steht heuer auf dem Programm der Schloss-Spiele Kobersdorf und ich muss gestehen, dass ich Eugène Labiche, den Autor des Stückes, nicht kannte.

Am Anfang spielen die Freunde noch Karten …

Die Geschichte vom Ehemann, den noch dazu sein bester Freund mit seiner Gattin betrügt, entwickelt sich langsam. Zwei ältere Herren auf der Bühne, die Karten spielen. Auch wenn sich Wolf Bachofner als Monsieur Martin und Olaf Schürmann als sein bester Freund Agénor Montgommier noch so bemühen, es kommt bei ihrem Kartenspiel noch nicht die richtige Stimmung auf. Das ändert sich allerdings schlagartig beim ersten Auftritt des südamerikanischen Cousins des betrogenen Ehemanns – Wolfgang Böck gibt den „spaniss"-sprechenden, feurigen und auf die Ehre der Familie bedachten Verwandten. Als sich dann noch herausstellt, dass der Ehebrecher der beste Freund ist, gibt es kein Halten mehr.

Konstanze Breitebner, Wolfgang Böck, Wolf Bachofner (Foto © Vogus)

Großartig der spanische Akzent von Böck, den er das ganze Stück über durchhält ohne die geringste Schwäche. Großartig auch wie er die Figur und den Charakters seines Hernandez Martinez zeichnet. Großartig auch die Fitness des Intendanten, mit der er immer wieder über die Bühne wirbelt. Durch diese Auftritte kommt auch die Figur des Monsieur Martin und damit auch das Spiel von Wolf Bachofner so richtig zur Geltung, ebenso wie der Agénor von Schürmann. Jetzt läuft es: hier der feurige Spanier, der den eher bedächtigen, wenn auch gekränkten Martin zur Rache antreibt, dort der kränkelnde Freund Agénor, der eigentlich seine Liebesaffäre schon lange beenden will und sowieso bereits Gewissenbisse hat. Dazwischen Loïsa, die Gattin, die eigentlich mit ihren Geliebten weit weg flüchten möchte, die sich mit ihrem Gatten langweilt und der Konstanze Breitebner eine wunderbare Gestalt verleiht.

Loïsa (Konstanze Breitebner) und Agénor (Olaf Schürmann)

Witzig das junge Ehepaar auf Hochzeitsreise, gespielt von Saskia Klar und Sebastian Knözinger ebenso wie Bettina Schwarz, die als Dienstmädchen in der Herberge in den Schweizer Alpen mit ihrem Schweizer Dialekt einige Lacher auf ihrer Seite hatte. Auch Milchbruder und Diener Walter Ludwig sorgt für einige lustige Momente der Aufführung.

Das junge Paar (Saskia Klar und Sebastian Knözinger )

Sehr geschmackvoll und zeitlos die Kostüme von Gerti Rindler-Schantl, Kompliment. Und auch Erich Uiberlacker hatte einiges bei Bühnenbild und Lichttechnik zu bewältigen, was ihm aber bravourös gelang. Schließlich ist es nicht ganz leicht, eine statische Bühne in kurzer Zeit von einem Zimmer in Paris in die Schweizer Alpen mit Wasserfall und Bergen zu verwandeln.

Bettina Schwarz und Walter Ludwig (Foto © Vogus)

Alles in allem eine gelungene Aufführung, kurzweiliges Sommertheater, das zwar etwas langsam startet, aber dann durch die vielen tollen Schauspielerleistungen so richtig in Fahrt kommt.

Tarnen ist alles (Wolfgang Böck)

Das Restaurant-Zelt Horvath

Erwähnenswert ist auch die Bewirtung vor Ort. Mit einem jungen, engagierten Team ist das Restaurant Horvath aus Ritzing, um seine Gäste bemüht, man fühlt sich fast wie zu Hause. Wir hatten im Restaurant-Zelt reserviert und wenn ich diesmal keine Fotos der Speisen präsentiere, liegt das nur an meiner Faulheit (zugegeben) und dass die Teller immer so schnell leer waren.

Das Restaurant-Zelt Horvath

Um 18:00 Uhr öffnen sich die Pforten und präsentieren eine Speisekarte der Köstlichkeiten: Als Vorspeise gab es ein Tafelspitzsülzchen mit Zupfsalaten und Trüffelöl. Einfach hervorragend und wunderbar leicht an einem so heißen Tag. Dann stand – wer das viergängige Menü gebucht hatte – eine weiße Zwiebelsuppe mit Käsecroutons oder eine klare Rindsuppe mit Kräuterfritatten zur Auswahl, die eine Freundin von uns probierte und als exzellent bewertete.

Schloss Kobersdorf

Das Hauptspeisenbuffet lockte mit etlichen Klassikern, die alle hervorragend aussahen: Gebratenes Schweinsfilet mit Eierschwammerlsauce, rosa gebratenes Rinderbeiried, Zanderfilet vom Rost mit Kräuterbutter, gekochter Tafelspitz mit Apfelkren, rosa gebratene Entenbrust, gegrilltes Maishähnchenbrüstchen, Gemüse, Beilagen und Salat vom Buffet. Wir haben alle das Zanderfilet probiert und es hat uns, ebenso wie der Kartoffelsalat, hervorragend geschmeckt. Wenn Sie aber das Buffet entlang gehen, werden Sie merken, wie schwer Ihnen die Wahlentscheidung fallen wird.

Kompetent und sehr freundlich – die kleinen Helfer

Es sieht einfach alles köstlich aus. Wer dann klug genug war, noch ein wenig Platz und/oder Appetit für die Nachspeise zu haben, hat auch hier wieder die Auswahl zwischen einer hervorragenden hausgemachten Crèmeschnitte, einem ausgezeichnetem Tiramisu, und einen köstlichen Fruchtsalat. Das alles haben wir probiert. Außerdem gibt es noch Topfen-Joghurtnockerl mit Fruchtsaucen, Mousse von dunkler und weißer Schokolade und Panna cotta zur Auswahl.

Schloss Kobersdorf

Wer also seinen Theater-Sommerabend auch noch mit einem ausgezeichneten Essen krönen möchte, dem lege ich einen gemütlichen Besuch im Restaurant-Zelt Horvath ans Herz.

Das stimmungsvolle Bühnenbild von Erich Uiberlacker

Gespielt wird nur mehr diese Woche Donnerstag, 23.7. bis Sonntag, den 26.7.2015. Es gibt noch einige Restkarten, am besten gleich buchen unter http://www.schlossspiele.com/index.php/webshop.html

Wolfgang Böck und Wolf Bachofner

Wer nicht mit dem Auto selbst fahren möchte, hat noch am 25.7.2015 die Gelegenheit mit der Firma Blaguss nach Kobersdorf zu gelangen. Alle Informationen und Anmeldung bei Blaguss Reisen, Wiedner Hauptstraße 15, 1040 Wien, Tel: +43 1 50 180-100 oder unter Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schloss Kobersdorf

Für alle Freunde von Wolfgang Böck noch ein Tipp: Am Freitag, den 31. Juli 2015 tritt Wolfgang Böck und seine Band mit dem Programm Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im Schloss Kobersdorf auf.

Blick auf die Bühne

Zu seinem 40. Bühnenjubiläum bringt er Lieder rund um das sprichwörtliche „Eingemachte". Trautmann hätte auch seine Freude daran, denn Wolfgang Böck macht auch bei seinem musikalischen Ausflug aus seinem Herzen keine Mördergrube. Mal ironisch, mal kämpferisch, mal empört, mal verliebt, mal belustigt, – Songs vom Leben und Tod, vom heißen Eisen auf zwei und vier Rädern, von Wien, Wetter und rockenden Omas, all das erwartet die Besucher und sicher noch einiges mehr. Auch zu dieser Veranstaltungen können Sie hier noch Restkarten bestellen: http://www.schlossspiele.com/index.php/webshop.html

Der Schlosshof

Wer mehr über das Schloss Kobersdorf erfahren möchte, klickt einfach hier. Und hier noch ein kleiner Ausschnitt:

Schloss-Spiele Kobersdorf
www.schlossspiele.com

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Es wird ein Fest… in Kobersdorf …

„Es war ein Fest, ich habe viel gelacht – es war ein Fest voller Gemeinheiten." – Die Schloss-Spiele Kobersdorf spielen 2014 wieder einen Nestroy und damit könnte der Satz eines Nestroy-Kritikers früherer Zeiten wieder wahr werden… 

In der 11. Produktion unter Intendanten Wolfgang Böck steht mit dem „Zerrissenen" nun wieder ein Nestroy am Programm. Ein Stück, das durchaus in unsere Zeit passt, das den Unterschied zwischen Reich und Arm wunderbar herausarbeitet und zum Nachdenken anregt. Nestroy ist ein echter Klassiker: er behandelt Themen, die auch heute noch interessant sind: zu viel Geld oder zu wenig, falsche Freunde, zu wenig Gefühl, Fadesse und Langeweile, das nichts mit sich selbst anfangen können..
Eine weitere Premiere findet heuer im Zuschauerraum statt: die neue Tribüne verspricht neue Sessel und damit mehr Bequemlichkeit für die Zuschauer.

Das Team der Schloss-Spiele Kobersdorf 2014

Kurz zur Geschichte des Zerrissenen:

Herr von Lips ist reich, weiß aber nichts mit sich und seinem Geld anzufangen. Seine (falschen) Freunde versuchen ihn aufzuheitern, was aber auch immer weniger gelingt. Trotzdem folgt er einem ihrer Einfälle: Die nächste unverheiratete Frau zu ehelichen, auf die er trifft.

Wolf Bachofner spielt den Krautkopf

Dieser Entschluss bringt ihn in echte Kalamitäten mit dem Schlosser Gluthammer, der in seinem Haus gerade eine provisorisches Balkongitter angebracht hat und der in Lips' Auserwählten seine frühere Verlobte erkennt. So kommt es zu einer Rauferei, beide stürzen vom Balkon in einen See und werden für tot gehalten. In Wirklichkeit sind jedoch beide am Leben und glauben sich als Mörder des jeweils anderen. Lips flüchtet zum Hof von Krautkopf, seinem Pächter und bittet Kathi, seine Patentocher bei diesem ein gutes Wort einzulegen und ihn als Diener anzustellen. Auch Gluthammer kommt auf seiner Flucht zu seinem Freund Krautkopf und versteckt sich bei ihm.

Fritz Hammel ist Herr von Lips

Auch seine – angeblichen – Freunde, die er in seinem Testament zu seinen Erben eingesetzt hat, erscheinen bei Krautkopf, um ihren zukünftigen Besitz kennen zu lernen. Verkleidet als Diener erfährt hier Lips was seine Freunde nun wirklich über ihn denken. Unbemerkt gelingt es ihm sein Testament schnell zu Gunsten von Kathi, die sich rührend um ihn gesorgt hat, zu ändern.

Intendant Wolfgang Böck gibt den Gluthammer

Stifler, Sporner und Wixer buhlen, als sie das geänderte Testament sehen, sofort um Kathis Gunst. Als diese mit Lips ihre weiteren Pläne besprechen will, werden sie entdeckt, Lips als Mörder von Gluthammer verhaftet und eingesperrt. In seinem „Gefängnis" entdeckt er jedoch Gluthammer, der sich ebenfalls hier versteckt hat. Beide glauben, dass ihnen der Geist des anderen erschienen sei.

Sarah Jeanne Babits spielt die Kathi

Zu guter Letzt gelingt es Krautkopf beide zu überzeugen, dass sie noch am Leben sind. Und während sich Kathi und Lips ihre Liebe eingestehen, erkennt Gluthammer den wahren Charakter seiner Ex-Verlobten.

Christine Wipplinger inszeniert.

Fritz Hammel spielt den Herrn von Lips, Wolf Bachofner den Krautkopf und Wolfgang Böck den Gluthammer. Kathi wird von Sarah Jeanne Babits dargestellt. Christine Wipplinger zeichnet für die Regie verantwortlich, Erich Uiberlacker für Bühnenbild und Lichtgestaltung und die Kostüme liegen wieder in den bewährten Händen von Gerti Rindler-Schantl. Die musikalische Leitung hat Andreas Radovan übernommen, die Liedtexte schrieb Klaus Lintschinger, wobei diese sich nicht an tagespolitischen Themen orientieren werden, sondern die Figuren und deren Charaktere vorstellen werden. Deshalb gibt es auch nicht drei Couplets von Herrn von Lips wie im Original zu hören, sondern auch Kathi, Gluthammer, Krautkopf und die „falschen Freunde" werden je ein Couplet zum Besten geben.

Gerti Rindler-Schantl ist für die Kostüme verantwortlich.

Premiere ist am 1. Juli, weitere Vorstellungen finden am 3.,4.,5.,6.,10.,11.,12.,13.,17.,18.,19.,20.,24.,25.,26. Und 27. Juli 2014, jeweils um 20:30 Uhr statt.
Wer mit dem Bus von Wien anreisen möchte: Blaguss Reisen bringt Sie am 4.,12.,18. und 26.7.2014 nach Kobersdorf und wieder zurück nach Wien.
Anmeldungen unter +43 1 501 80-100

Petra Strasser, Wolf Bachofner, Sarah Jeanne Babits, Fritz Hammel und Intendant Wolfgang Böck

Natürlich finden auch heuer wieder die beliebten motorisierten Begleitveranstaltungen mit Wolfgang Böck statt:
Biker-Fahrt: Samstag, 12. Juli 2014, Treffpunkt: 7210 Mattersburg,
Pappelstadion-Parkplatz um 15:00 Uhr
Oldtimer-Fahrt: Sonntag, 20. Juli 2014, Treffpunkt: 2700 Wiener Neustadt,
Hauptplatz um 15:30 Uhr. 

Kartenservice und Information:
Büro der Schloss-Spiele Kobersdorf
7000 Eisenstadt, Franz Schubert-Platz 6
Telefon: +43 2682 719-8000
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kobersdorf.at

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